| Strumpfträgerinnen in Deutschland |
Mon, 05 June 2006 11:15  |
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Gruß zunächst an die StockingsHQ-Gemeinde 
Schon vor langer Zeit habe ich diese hervorragende Website entdeckt und jetzt den Entschluß gefasst, auch mal in die interessanten Diskussionen einzugreifen.
Und somit möchte ich auch gleich gerne ein schon oft vorgetragenes Lamento aufgreifen, dem auch ich mich kaum entziehen kann: der Genuß beim Anblick einer Frau mit stockings bleibt dem geneigten Mann auf auch kaum mit der Lupe auffindbare Momente in seinem ohnehin kurzen Leben beschränkt
Warum ist das so ?? Stockings scheinen in Dtl. keine "Lobby" zu haben !? Warum tun sich viele deutsche Frauen so schwer damit, eines der reizvollsten und attraktivsten Accessoires zu tragen, die die Modeschöpfung je hervorgebracht hat ? Als ich unlängst einige Tage in GB verbrachte, staunte ich über die gewaltige Selbstverständlichkeit mit der Damen jedweden Alters dort stockings tragen. Nun habe ich noch den Nachteil, (derzeit noch) in einer eher ländlichen Region (in Bayern ) zu leben - mir scheint, bevor hier stockings ankommen, wird der Papst eher Protestant.
Weiterhin habe ich den Eindruck, dass man(n) als stockings-Liebhaber auch gerne mal stigmatisiert wird. Ich gebe offen zu, das ist ein Fetisch - ok. Aber ist man(n) denn automatisch psychotherapeutisch zu begleiten, nur weil man(n) ein Faible für diesen Look hat ? Ich glaube nicht, dass man(n) automatisch beim Anblick einer Frau in stockings in Wallungen gerät, die unkontrollierbar werden, sondern dass das Gros der Strumpfliebhaber das kontextbezogen bewerten können. In einer unerotischen Umgebung (von mir aus z.B. eine Beerdigung) empfindet man sicherlich kein Durchbrechen erotisierender Gefühlsmomente - aber genau dieses Gefühl scheint einem die deutsche Frauenwelt auferlegen zu wollen: Männer mit einer Vorliebe für Frauen in stockings sind sub-pervers, irgendwie mit Vorsicht zu geniessen und definitiv nicht ganz "normal" (aber wer will schon normal sein !?).
Warum hört man so oft von dt. Frauen, das sähe nuttig aus, damit würde man Verfügbarkeits-, Willigkeitssignale setzen etc. ? Dem ist doch nicht so!! Genausogut könnte man sagen, warum ziehen sich deutsche Frauen nicht nur Kartoffelsäcke an - die sehen gewiß nicht nuttig aus und wirken auf max 0,001 % der Bevölkerung erotisierend....
So, jetzt habe ich meinem Frust mal Luft gemacht und bin gespannt auf Euere Erfahrungen mit diesem Thema.
Schließlich noch die berühmte Frage: wie habt Ihr Euere Freundin davon überzeugen können, dass eben all die genannten Vorurteile über stockings nicht zutreffen und sie sich auch darin wohlfühlt. Mir ist das bisher nicht gelungen und langsam zweifle ich, ob ich noch jemals damit Erfolg haben würde....
Also, liebe stockings community in Deutschland: postet was das Zeug hält; wir müssen doch zusammenhalten 
Viele Grüße,
Christian
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| Re: Strumpfträgerinnen in Deutschland |
Tue, 06 June 2006 10:50   |
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Hallo, Christian!
Willkommen im Forum und danke für einen interessanten Post.
Aus Sicht einer Frau, die täglich Strümpfe trägt (und niemals Probleme mit vermeintlichen „Willigkeits- und Verfügbarkeitssignalen“ hatte), kann ich Folgendes dazu beitragen:
Was den Anblick von Strümpfen angeht, magst du Recht damit haben, dass diese Momente zumindest in der Öffentlichkeit rar sind. Allerdings denke ich, dass die wenigsten Frauen, die täglich oder zumindest regelmäßig im Alltag Strümpfe tragen, darauf aus sind, damit zu kokettieren. Es gibt immerhin für Frauen noch eine Reihe andere, praktische Gründe zum Tragen von Strümpfen, als ausschließlich den, den Herren der Schöpfung einen visuellen Genuss zu verschaffen.
In Deutschland scheinen sich Frauen tatsächlich im Allgemeinen eher schwer zu tun, was das Tragen von Strümpfen (im Alltag) angeht.
Aber du lieferst eines ihrer meistzitierten Gegenargumente gleich mit: Strümpfe sind reizvoll und attraktiv. So weit so gut. Aber Strümpfe sind ja nun mal nicht nur reizvoll, sondern haben tatsächlich auch einen praktischen Nutzen. Dieser wird jedoch heutzutage von den meisten Männern (und auch Frauen) meist vollkommen übersehen, so dass Strümpfe leider voll und ganz auf den Status von Reizwäsche reduziert werden. „Reizvoll und attraktiv“ wird dann oft gleich gesetzt mit „nuttig“ und „willig“.
Und weil das die heute allgemein vorherrschende Meinung zu sein scheint, wird man in der Tat als Liebhaberin oder Trägerin von Strümpfen ziemlich schräg angesehen, nämlich so, als habe man (frau) den ganzen Tag nichts anderes im Sinn als oberflächliche Anmachen. Und wenn die deutschen Frauen Männer mit Vorliebe für Strümpfe wirklich für mehr oder weniger pervers halten, dann wohl eher deswegen – welche Frau möchte sich schon a) nachsagen lassen, sie sei nur auf Anmache aus, b) welche Frau möchte schon den Eindruck erwecken, sie möchte jeden und alles auf zwei Beinen anmachen und c) welche Frau möchte aufgrund von a) und b) schon Gefahr laufen, nur noch als Sexobjekt angesehen und behandelt, aber nicht mehr als "denkendes Wesen" angesehen zu werden?
Wäre dem nicht so, würden möglicherweise mehr Frauen Strümpfe so selbstverständlich tragen wie Strumpfhosen oder Sneakersocken 
Wobei wir beim nächsten „Problem“ sind: Strümpfe gelten eben nicht gerade als „modern“. Wer sich dem Modediktat unterwirft und hip sein will, trägt halt Jeans und Sneaker und bauchfreie Tops (interessant übrigens, dass dies nicht als Zeichen der „Verfügbarkeit“ gewertet wird, obwohl man hierbei tatsächlich Haut sieht, während Strümpfe nicht so offensichtlich sind…)
Letztendlich ist und bleibt es eine Frage der Persönlichkeit und des Selbstbewusstseins einer Frau, ob, wann und warum sie Strümpfe trägt oder nicht.
Was dein Problem mit dem Überzeugen deiner Freundin angeht:
Offensichtlich versuchen einige Männer, ihren Frauen das Tragen von Strümpfen schmackhaft zu machen, indem sie sie bitten, doch mal Strümpfe "fürs Bett" zu tragen. Ich selbst denke, dass dies eher nach hinten losgehen kann – hierdurch werden doch sowohl die Strümpfe als auch ihre Trägerin wieder nur auf Sexobjekte reduziert (siehe oben).
Sollte das Problem rein technischer Natur sein (Strümpfe zu lang, zu kurz, Strümpfe rutschen, verdrehen sich, etc.) so hilft das richtige Equipment, sprich ein brauchbarer Strumpfhalter mit mindestens 6 Strapsen sowie mit Metallclips und –ösen. Hierzu findest du ausreichend Infos in Forum und Shop.
Weiter kann ich nichts dazu sagen - ich musste noch nie jemanden überzeugen bzw. musste selbst nicht überzeugt werden.
Sonnige Grüße und viel Erfolg.
Miriam
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| Re: Strumpfträgerinnen in Deutschland |
Tue, 06 June 2006 14:02   |
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Liebe Miriam,
vielen Dank für Deine ausführliche und - wie ich finde - sehr aufschlußreiche Antwort.
Zunächst mal freut es mich, dass Du derart Partei für das Tragen von Strümpfen ergreifst; vor allem eben, weil das aus Sicht einer Frau geschieht.
Einen ganz essentiellen Punkt, den ich in meinem Eingangsposting so nicht berücksichtigt hatte, möchte ich noch gerne hinzufügen: ich glaube, dass der Mann, der sich am Anblick von stockings erfreut, vielfach mißverstanden wird (jetzt nicht von Dir Miriam, aber von einem Teil der Frauenwelt). Auch mir geht es ja nicht darum, irgendjemandem eine Mode aufzwingen zu wollen; wenn sich jemand in seiner Kleidung nicht wohlfühlt, merkt man ihm/ ihr das ja auch an und damit ist der potentielle optische Reiz gleichzeitig perdue. Ich empfinde eben nur ein gewisses Mißverhältnis im Modeempfinden in Deutschland und Du hast ja auch das schöne Beispiel der bauchfreien Tops, die gänzlich unkritisiert auf dem Vormarsch sind, gebracht.
Auch denke ich, dass es den wenigsten Männern um eine Reduktion auf Verfügbarkeitssignale oder Reizwäsche geht - es sieht schlicht und ergreifend gut aus, so wie eine schöne Halskette, ein schöner Ohrring, eine schöne Frisur, eine nette Bluse oder von mir aus sogar eine schöne Jeans auch gut aussehen können... jeder (egal ob Mann oder Frau) möchte gut aussehen und sich gut kleiden. Während jedoch jedwede Accessoires uneingeschränkt gesellschafttauglich sind, spricht man diese Eigenschaft Strümpfen leider oft ab und man argumentiert mit testosterongeschwängerten Männerhirnen, die automatisch beim Anblick einer Frau in ebensolchen Strümpfen waghalsigste Sexphantasien entwickeln (ok, Studien belegen, dass Männer im Schnitt häufiger an Sex denken, als Frauen - aber das tun sie auch ohne stockings; und der winzige Anteil derer, die ein - wie auch immer geartetes - krankhaftes Verhalten in so einem Kontext zeigen, wird nicht durch die Art der Accessoires beeinflusst, wie ich denke). Also mir scheint, dass viele Frauen ihr Unwohlsein, das sie beim Tragen von Strümpfen haben, hier schlicht auf die "permanent wollüstigen" Männer projizieren. Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter, und wage mal zu behaupten, dass vielleicht gar nicht so sehr die vermeintlich ausgesandten Signale Frauen davon abhalten, vermehrt stockings zu tragen, sondern dass vielmehr die niederschmetternde "Kritik" (meist wohl unausgesprochen) gleichgeschlechtlicher Koleginnen, Passantinnen, Freundinnen Frauen so zurückschrecken lässt, selbstbewusst Strümpfe zu tragen.
Langer Rede kurzer Sinn: ich z.B. empfinde mich als ein Mann mit gesundem Sexualverständnis, der einfach eine Mode fördern möchte. Und da griffe eigentlich auch wieder Deine Argumentation, Miriam, dass das Tragen von Strümpfen ja eine ganze Reihe weiterer Vorteile mit sich bringen kann, die weit abseits des bisher von mir angeführten Diskussionsgegenstands liegen und wahrscheinlich viel mehr in das Bewußtsein gerückt werden müßten.
Die verbreitete Konnotation stockings = Sex jedenfalls ist genauso kurzgegriffen wie z.B. Aktphotographie = Sex und ist im Prinzip ein Schlag ins Gesicht aller XY-Chromosomen, wie man ihn eigentlich nur in militanten Feministen-Zeitschriften vermuten sollte. Ich will an der Stelle nicht ausschließen, dass ein gewisser Prozentsatz der Männer so triebgesteuert denken, dass eine Frau in stockings für sie ein reines Lustobjekt darstellen könnte. Aber für den größeren Teil gilt, wie ich glaube, dass stockings nichts weiter sind als ein Modestück, das die Persönlichkeit einer Frau (die immer das wichtigste sein sollte) zu unterstreichen vermag.
Ich hoffe inständigst, Miriam, dass sich mittelfristig eine Besinnung auf eine rationalere Ebene bzgl dieses Themas einstellt; so lange müssen wir halt kämpfen.
Was das Problem mit meiner Freundin betrifft, habe ich glücklicherweise nicht den von Dir zu Recht genannten Fehler begangen. Bislang habe ich aber auch noch nicht tiefgreifend erforscht, womit ihr Unwohlsein beim Tragen von Strümpfen herrührt, obwohl es ihr wirklich sehr gut steht... Diesbezüglich werde ich mal vorisichtig einen Versuchsballon starten, um mehr Einsicht in die Gedanken meiner Partnerin zu bekommen...
Viele Grüße,
Christian
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| Re: Strumpfträgerinnen in Deutschland |
Tue, 06 June 2006 21:06   |
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Das hat leider in diesem land auch mit Tradition und mentalität zutun. Wenn ich mir im Fernseh die Kommentatorinnen angucke, fällst du fast von hocker, die Feldbusch früher mit ihrer superekelhaften glanzstrumpfhose oder andere noch. Dann guckst du dir das Italienische oder Französische Fernsehen mir angucke ,siehst du dann die wahren mentalitäten, man lässt die strumpfspitze durch sicken, und sieht den strumpf als normales kleidungstück......
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| Re: Strumpfträgerinnen in Deutschland |
Tue, 06 June 2006 21:23   |
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@nyloncouple99: Da greifst Du gewissermaßen einen Punkt auf, den ich eingangs vorsichtig versucht habe, einfließen zu lassen. Ich (m,30) begrüße wirklich die Errungenschaften der feministischen Bewegung im Hinblick auf eine Emanzipation der Frauen, glaube allerdings dass in Deutschland diese im ganzen westlichen Kulturkreis stattfindende 'Revolution' dazu geführt hat, dass Frauen sich nicht mehr so gerne mit ihrer Weiblichkeit identifizieren. Damit will ich noch nicht einmal sagen, dass die Frauen das bewußt so handhaben, sondern vielmehr ist es - könnte ich mir vorstellen - eine subtile Message, die v.a. auch die Medien an unsere Frauen herantragen, dass sie um Himmels willen nicht die Früchte der Emanzipation durch allzuviel Frausein aufs Spiel setzen mögen... das resultiert dann im Detail vielleicht in einer verschwindend kleinen Akzeptanz von stockings.
Das ist jetzt vielleicht alles ein klein wenig waghalsig und spekulativ, aber trägt sicherlich zumindest partiell zu der vorzufindenden Situation bei. Weißt Du, nyloncouple99, ich finde ja das Hervorspitzen der Strumpfspitzen ist eine Stufe der Entwicklung, die weit über dem steht, was ich mir für Dtl. wünschen würde: schlicht eine stärkere Verbreitung.
Dass man dann in Dtl. denjenigen 'Damen' kampflos das Feld überlässt, die tatsächlich (!) die Emanzipation ad absurdum führen (Du nanntest ja ein Exempel) und auf diese Weise zwangsläufig die verbreiteten Negativassoziationen zulässt, stimmt mich dann umso betrübter. Aber ich kann das natürlich auch irgendwo auch alles nachvollziehen. Würde ich versuchen, mich in die Rolle einer Frau zu versetzen, bin ich mir nicht sicher, ob ich - selbst wenn ich darauf Lust hätte bzw. es gerne tun würde - letztenendes in der Öffentlichkeit stockings tragen würde....
vg Tim
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| Re: Strumpfträgerinnen in Deutschland |
Wed, 07 June 2006 06:50   |
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| TimdZ wrote on Tue, 06 June 2006 15:02 | Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter, und wage mal zu behaupten, dass vielleicht gar nicht so sehr die vermeintlich ausgesandten Signale Frauen davon abhalten, vermehrt stockings zu tragen, sondern dass vielmehr die niederschmetternde "Kritik" (meist wohl unausgesprochen) gleichgeschlechtlicher Koleginnen, Passantinnen, Freundinnen Frauen so zurückschrecken lässt, selbstbewusst Strümpfe zu tragen.
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Hallo, Christian,
da magst du sogar Recht haben - ich denke ebenfalls, dass dies für viele Frauen zutrifft.
| TimdZ wrote on Tue, 06 June 2006 15:02 | jeder (egal ob Mann oder Frau) möchte gut aussehen und sich gut kleiden.
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Und da kommt (wieder mal) das Modediktat ins Spiel, oder? Als "gut aussehend" wird doch von den meisten leider das empfunden, was gerade "in" ist. Dabei spielt es weniger eine Rolle, ob es am eigenen Körper gut aussieht. Um noch mal das Beispiel der Bauchfrei-Tops anzuführen: ich habe ja schon verdammt viel Selbstbewusstsein (und KANN diese Tops tragen) - aber DAS Selbstbewusstsein der Teenies möchte ich haben, bei denen man den Bauchnabel nur dann auch sieht, wenn sie zufällig mal ihre Arme hochnehmen und die Speckrolle am Bauch sich auseinanderzieht.... )
| TimdZ wrote on Tue, 06 June 2006 15:02 | Die verbreitete Konnotation stockings = Sex jedenfalls ist genauso kurzgegriffen wie z.B. Aktphotographie = Sex
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Und auch hier muss ich dir uneingeschränkt zustimmen - aber die meisten Menschen sind offensichtlich bequem und machen es sich gern einfach.
Leider ist es gar nicht so einfach, Frauen (und auch Männer) davon zu überzeugen, dass Strümpfe doch eigentlich ein ganz "normales" Kleidungsstück sind.
Warum Frauen keine Strümpfe tragen, wurde hier in einer ganzen Reihe Threads schon diskutiert.
Dabei ist das Argument, Strümpfe seien unbequem nur eines von vielen (und kommt auch meist von deinen oben zitierten "Expertinnen" )
Nun bin ich selbst nicht diejenige, die sich auf die Fahne geschrieben hat, andere zu bekehren - wer nicht will, der hat..
Ich selbst trage täglich Strümpfe und das ganz selbstverständlich, zu jedem Anlass und überall. Und ich bin alt genug und selbstbewusst genug, nicht das Tragen von Strümpfen zu unterlassen, weil ein paar dumme kleine Mädchen in der Umkleide im Sportstudio kichern - sie wissen's halt nicht besser...
Viele Grüße,
Miriam
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| Re: Strumpfträgerinnen in Deutschland |
Wed, 07 June 2006 13:31   |
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Hallo Miriam,
sollte schlußendlich die grundlegende Frage gar anders lauten ??
"Wer hat den deutschen Frauen ihr Selbstbewußtsein gestohlen ?"
Irgendwie glaube ich fast, dass daran die Männer ausnahmsweise mal gar nicht so beteiligt gewesen sind... nur wer dann ?
Wer hat damals eigentlch die Leggins-Mode hoffähig gemacht und wie kam es dazu, dass man diese Mode plötzlich sogar in der Öffentlichkeit tolerierte ?? Oder ist das Leggins-Trauma schuld an der heutigen stockings-Misere ?
Ich überlege und überlege und komme zu keinem Schluß.
In einem Punkt halte ich es allerdings nicht so wie du, Miriam: ich würde gerne Kraft und Ausdauer investieren, um zu "bekehren" ; aber die Resistenz scheint enorm - leider.
Beste Grüße,
Christian
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| Re: Strumpfträgerinnen in Deutschland |
Wed, 07 June 2006 17:59   |
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| TimdZ wrote on Wed, 07 June 2006 14:31 | sollte schlußendlich die grundlegende Frage gar anders lauten ??
"Wer hat den deutschen Frauen ihr Selbstbewußtsein gestohlen ?"
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Tja, Christian, da könnte was dran sein. Und anstatt ganz natürlich "frau" zu sein und sich in seiner Haut (und Strümpfen ) wohl zu fühlen, gehen die deutschen Frauen lieber in unförmiger bis unsäglicher Kleidung durch die Welt. Da kommt es wohl nicht von ungefähr, dass deutsche Frauen in den Augen aller Welt nicht gerade vorn mitspielen, wenn es um Ausstrahlung und Weiblichkeit geht. 
Und statt allen Zweiflern das Gegenteil zu beweisen, bestätigen die deutschen Damen das auch noch immer wieder.... O Mann.
Im Hinblick darauf müsstest du ganz schön viel Kraft und Ausdauer investieren, um ein paar Mädels zu "bekehren"..
Sonnige Grüße,
Miriam
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| Das Phänomen deutsche Frauen... |
Thu, 08 June 2006 15:29   |
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...ist ein leidiges Thema (Ausnahmen bestätigen die Regel)!
Erst einmal Hallo an Euch 
Nun ich bin seit nunmehr fünf Jahren stolze Strumpfträgerin! Ich kenne die beschriebenen Nebenwirkungen der Damen hier in Deutschland und bedauere den Umstand sehr, dass keine sich bekehren lassen möchte!
Ich selbst bin 29 Jahre alt und hatte zwar bisher nur gute Erfahrungen mit dem was ich trage.
Ich habe eine Feldstudie betrieben und festgestellt, dass alles was älter ist als 50 Jahre bewundernd auf meine Beine sieht. Alles was unter 50 Jahre ist kommt mit meinem Stand der Offenheit und mit der Art und Weise wie ich Nylons trage nicht klar (ich bewundere die Mode aus den jahren 1945 bis 1950 und habe mir schon einiges schneidern lassen).
Oft habe ich mir sagen lassen müssen, dass das doch unbequem ist und nur Nachteile hat. Ich bin überzeugte Nylonträgerin und vertrete den Standpunkt, wer nicht selber probiert stirbt ohne eine himmliche Erfahrung!
Nun sind meine Proportionen nicht wie die der Durschnittsdeutschen! Ich darf behaupten, dass ich eine Sanduhrfigur habe, auf die ich sehr Stolz bin. Leider oder besser Gottseidank kann ich genau deshalb keine Mode von der Stange kaufen und greife hier lieber auf Second Hand Ware und den Schneider zurück. Ich käme nicht auf die Idee eine Jeans anzuziehen oder ein Bauchfreies Top (zumal ich einen Bauch habe und nicht das Selbstbewußtsein der heutigen Jugend - allerdings auch nicht deren übertriebene Hörigkeit bzgl. Trends).
Ich pflichte Euch bei, wenn ihr sagt, dass die Italienerinnen und die Französinnen anders mit ihrer Weiblichkeit umgehen (ich bin selber zur Hälfte Italienerin)! Ich denke, das die Mehrheit der deutschen Frauen kein Selbstbewußtsein in dem Sinne hat, sondern eher dem Mainstream hörig ist. Die Medien machen es doch vor! Egal wie die Mode oder der Schnitt in dem jeweiligen Jahr ausfällt oder ob das "Weib" diese tragen kann, man muß Hip sein - man muß mithalten können, denn wer ist man schon, wenn man sich von dem Rest abgrenzt (ich spreche aus Erfahrung und trotzdem bin ich meiner Linie Treu geblieben!).
Was mir bei meinen "Studien" aufgefallen ist, sollen hier exemplarisch zwei Bilder zeigen, die wir mit versteckter Kamera gemacht haben.
http://www.lightworlds.de/SHQ/DSCF0365.jpg
http://www.lightworlds.de/SHQ/DSCF0451.jpg
Eine Frage an Euch zusätzlich:
Auch auf der Straße ernte ich immer wieder Blicke, die von ärgerlich über fassungslos bis hin zu bewundernd reichen.
http://www.lightworlds.de/SHQ/DSCF0164.jpg
Soo ungewöhnlich sehe ich doch nicht aus, oder??
http://www.lightworlds.de/SHQ/lr.jpg
Ich würde diesen Thread gerne vertiefen, wenn ihr mögt.
Liebe Grüße
Rita
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| Re: Das Phänomen deutsche Frauen... |
Sat, 10 June 2006 10:35   |
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Liebe Rita !
Vielen Dank für Deinen interessanten Beitrag und gleich vorweg: ich denke, die von Dir verlinkten Photos sprechen eine so deutliche Sprache, dass es an und für sich nicht vonnöten ist, auch nur noch ein einziges Wort zur Attraktivität und persönlichkeitsunterstreichenden Wirkung von Nylons zu sagen...
Nahezu "schockiert" bin ich nun aber doch gewesen als ich nun für zwei Tage auf einer Geschäftsreise in Österreich war. Soll man es für möglich halten !?!?? Selbst in nicht unbedingt als metropolitan zu bewertenden Städten wie Wels und Linz habe ich einen (auch bei jüngeren Damen von ca. Mitte Zwanzig) viel selbstverständlicheren und selbstbewussteren Umgang mit stockings gesehen, was ich zugegebenermassen bei unseren Nachbarn gar nicht erwartet hätte 
"Deutsche Frauenseele - was ist los mit Dir ???"
Bezeichnend ist doch wohl auch, dass wir uns hier in einem nicht originär deutschen Form bewegen. Zwar gibt es eine Art Pendant im deutschsprachigen Raum, aber dort arten derlei Diskussionen für gewöhnlich gerne in wüste Beschimpfungen aus.
Ich finde es schön, dass man sich hier sehr sachlich und fruchtbar unterhalten kann.
Liege ich letztendlich also gar nicht so verkehrt mit meiner Vermutung einer in Teilen fehlgeleiteten Emanzipation ??
Freue mich auf Euere Meinungen.
vg, Christian
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| Re: Das Phänomen deutsche Frauen... |
Sun, 11 June 2006 09:20   |
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Hallo Ihr !
Da ich glaube, dass dieser link hierher gehört, will ich ihn Euch nicht vorenthalten:
http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/10.06.2006/2452897.asp
lg,
Christian
PS: Falls nicht mehr kostenfrei zugänglich: ich habe ihn lokal bei mir gespeichert; notfalls meldet Euch per PN bei mir.
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| Re: Das Phänomen deutsche Frauen... |
Mon, 12 June 2006 07:24   |
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Ein sehr interessanter Artikel - danke, Christian.
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| Re: Strumpfträgerinnen in Deutschland |
Mon, 19 June 2006 00:23   |
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| TimdZ wrote on Wed, 07 June 2006 13:31 | Hallo Miriam,
sollte schlußendlich die grundlegende Frage gar anders lauten ??
"Wer hat den deutschen Frauen ihr Selbstbewußtsein gestohlen ?"
Irgendwie glaube ich fast, dass daran die Männer ausnahmsweise mal gar nicht so beteiligt gewesen sind... nur wer dann ?
Wer hat damals eigentlch die Leggins-Mode hoffähig gemacht und wie kam es dazu, dass man diese Mode plötzlich sogar in der Öffentlichkeit tolerierte ?? Oder ist das Leggins-Trauma schuld an der heutigen stockings-Misere ?
Ich überlege und überlege und komme zu keinem Schluß.
In einem Punkt halte ich es allerdings nicht so wie du, Miriam: ich würde gerne Kraft und Ausdauer investieren, um zu "bekehren" ; aber die Resistenz scheint enorm - leider.
Beste Grüße,
Christian
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Lieber Christian, liebe Miriam
Die Männer - sprich Strumpffabrikanten - waren sehr wohl daran beteiligt.
Zwar misslang der erste Angriff auf die Nylons mit dem "Strumpf bis zur Taille" gläglich. Die Rechnung ging erst mit der Mini-Mode auf.
Die Überlegungen der Strumpffabrikanten war die folgende: Hatte ein Frau eine Laufmasche im Strumpf, war nur ein Strumpf verloren, den frau beschaffte sich vom selben Strumpfartikel gleich mehrere gleiche Paare.
Eine Laufmasche an einem Strumpfhosenbein bedeutete jedoch, die ganze Strumpfhose ist im Eimer.
Ergo wurde die Reklametrommel gerührt. Man sendete den Frauenzeitschriften vorgefertigte Artikel; das war gut für diese Heftmacher, sie brauchten nicht zu arbeiten, sie liessen arbeiten. Gleichzeitig wurden die Verleger mit entsprechenden Strumpfhosenreklamen geködert, diese Artikel im redaktionellen Teil aufzunehmen, Artikel welche Strümpfe als altmodisch, Mieder als diskriminierend verschrieen und Strumpfhosen als Befreiung der Frauen verkauften. Für Feministinnen à la "Frauen im Laufgitter" oder auch "Der kastrierte Mann" war dies natürlich ein Fressen.
Nun, so werthaltig war der Angriff auf die Strümpfe auch wieder nicht. Strumpfhosen wurden zu billigen Wegwerfartikeln und eine um die andere Strumpfwirkerei musste schliessen. Früher jedoch, betrachteten Frauen Strümpfe in der Regel quasi als Damenoberbekleidung, d.h. frau war sich der Wirkung der Strümpfe, die frau trug, sehr wohl bewusst. Zwar achten heute sehr wohl noch viele Frauen darauf, wie sie sich kleiden, schminken, schmücken etc. und sie tun dies bestimmt nicht in erster Linie um den Männern, sondern um sich selbst zu gefallen. Bei Strumpfhosen gilt jedoch heute je billier, desto besser. Unter Hosen siehts ja eh keiner. Während der Blütezeit der Strümpfe hiess es hingegen: "Was nichts kostet ist nichts wert".
Herzliche Grüsse
Joggelich
Mehr zum Thema unter
http://www.forumromanum.de/member/forum/forum.php?action=mem ber_forum&USER=user_281291&threadid=2
mit dem Motto:
Willkommen in unserem Forum. Hier kommunizieren Menschen, die lange Strümpfe bevorzugen. Sie schreiben darüber, wie es vielleicht gelingen kann, den Strumpfhosen Marktanteile wegzunehmen. Sie erzählen von Freundinnen und Freunden, oder einfach Menschen, die umgestiegen und zu traditionellen langen Strümpfen zurückgekehrt sind. Sie beraten sich über alltagstaugliche Strumpfhalter und geben Bezugsquellen weiter. Bestimmt fällt Dir was Gutes ein. Dann schreib einfach mal.
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| Re: Strumpfträgerinnen in Deutschland |
Mon, 26 June 2006 21:00   |
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Wir sind am wochenende mit lufthansa nach Amsterdam geflogen, dort konnte man es wieder sehen , das die Flugbegleiter so sind wie die "strumpfkultur in germany" .....Schlimm!!
Zum vergleich zu KLM oder Air France oder ALITALIA, die immer sehr feminin und ab und an auch die "Strumpfspitze" durchsickern lassen.
Vor 2 jahren sogar bei ASIANA eine mit Straps gesehen......
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| Re: Strumpfträgerinnen in Deutschland |
Wed, 28 June 2006 13:06   |
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Hallo, darf ich mich an Eurer Diskusion beteiligen?
Bin 53 Jahre alt, seit 20 Jahren mit demselben Mann liiert und überzeugte Strumpf- und Hüfthalterträgerin.
Vor gar nicht langer Zeit, habe ich eine Freundin überzeugen können.
Sie gehört jetzt – zumindest zeitweilig – zu den Strumpfträgerinnen.
Ich habe mir von ihr auch angehört, dass Strümpfe seien nuttig und jeder könnte sehen, was sie trägt.
Meine Gegenargumente:
Bei Strumpfhosen kann auch jeder sehen, was "sie" drunter trägt (weil Nähte auch durchscheinen bzw. Abdrücke hinterlassen!).
Spaghetti-Tops mit BH-Trägern "verziert" zeigen mehr als sie verbergen. Hüftjeans mit "blitzenden" Slip- bzw, Stringrändern zeigen ebenfalls, was Frau drunter trägt. Bauchfrei finde ich teilweis abstoßend und billig, weil die Trägerin eben nicht "bauchfrei" ist, sondern Speckrollen der Kleidergröße 46/48 offen zur Schau stellt.
Wir haben uns in ein Kaffee gesetzt und die vorbeigehenden Frauen beoboachtet. Bei 9 von 10 konnten wir feststellen, was Frau drunter trägt. Vielleicht ist das für Männer der bessere Weg, ihre Frauen / Freundinnen zu überzeugen.
Außerdem haben Frauen in Strümpfen und High-Hells die schönere Haltung bzw. den schöneren Gang – sie "schreiten", während Hosen und flache Schuhe (besonders Flip-Flops) zum "latschen" verführen. Das ist - meiner Meinung nach - der Grund, warum Strumpfträgerinnen den Männern auffallen. Nur an den Strümpfen kann es nicht liegen, denn die sieht "Mann" auf den ersten Blick ja nicht, meist noch nicht mal auf den zweiten.
Übrigens meine erste Strumpfhose habe ich mit 16 Jahren !!! bekommen und finde sie bis heute unbeqem und umständlich. Vorher waren sie unerschwinglich teuer. Bis ca. 1965 waren Strümpfe und Hüfthalter (bei Kindern "Laibchen" und Strümpfe) normale Kleidungsstücke - heute gehören sie in den Fetisch-Bereich - was ich absolut albern finde.
Es gibt Männer, die finden Strümpfe toll und andere, die werden durch Strumpfhosen "angemacht". Heißt dass, als Frau kann/muss ich mir aussuchen, welchen Typ Mann ich beeindrucken will (Bauch-, Busen-, Strumpf-, Strumpfhosen- oder Wer-weiß-was-noch-Fetischist!)?
Zum Thema "Selbstbewusstsein" der Frauen:
Das haben sich die Frauen von den pseudo-emanzipierten Frauen meiner Generation nehmen lassen !!! Diesmal waren es nicht die Männer - auch nicht die Strumpfhosenfabrikanten (Angebot und Nachfrage regeln den Markt) !!! Jahrhundertelang haben sich Frauen dem Modediktat (Schnürmieder, Wespentaille, Reifröcke) der Männer unterworfen und es genossen, sich bewundern zu lassen - und dann kam die "Freiheit" der Frau. Lasst den Busen fallen, tragt bequeme "Jutesäcke" und lasst Euch äußerlich gehen - dann seid ihr emanzipiert! (Verstanden habe ich dass bis heute nicht !!!)
Ich bin emazipiert genug, mit Bohrmaschine, Dübeln und Schrauben ein Regal aufzuhängen und mir dann von einem Mann die Tür aufhalten zu lassen und seine bewundernden Blicke zu genießen.
Herzliche Grüße
Andrea
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| Re: Strumpfträgerinnen in Deutschland |
Wed, 28 June 2006 17:24   |
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Bravo liebe Stockinglady
Ich freue mich, dass es noch Frauen gibt, welche die gleiche Einstellung haben, wie Du sie hier beschrieben hast.
Da wohl das Forum "Stockungshq.com" in den deutschsprachigen Landen weit weniger bekannt ist, als in den angel-sächsischen Ländern, habe ich eine Bitte an Dich.
Darf ich Deinen Beitrag im Forum "Lange Strümpfe" veröffentlichen?
Näheres habe ich unter diesem Thread geschrieben, und zwar am 26.06.06 00:23. Du musst also nicht lange suchen.
Liebe Grüsse
Joggelich
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| Re: Strumpfträgerinnen in Deutschland |
Thu, 29 June 2006 12:15   |
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Hallo,
wenn Du willst, kannst Du den Beitrag veröffentlichen.
Vielleicht werden so einige Damen von ihren Vorurteilen geheilt.
Herzlich Grüße
Andrea
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| Re: Strumpfträgerinnen in Deutschland |
Thu, 29 June 2006 16:21   |
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Besten Dank liebe Stockinglady
Natürlich werde ich dies sofort tun. Super wäre es - ich will jedoch nicht zu viel von Dir verlangen -, wenn Du mir hülfest; wir Strumpfträgerinnen und Strumpfträger bzw. -liebhaber dürfen nie aufgeben, Strumpfhosenträgerinnen und Strumpfhosenträger von den Vorteilen angestrapster Strümpfe zu überzeugen.
Hier für alle Fälle nochmals der Link:
http://www.forumromanum.de/member/forum/forum.php?action=std _tindex&USER=user_281291&threadid=2
Herzliche Grüsse
Joggelich
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| Re: Strumpfträgerinnen in Deutschland |
Thu, 29 June 2006 18:01   |
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Hallo,
habe mich bereits angemeldet und werde mich morgen bzw. am Wochenende näher mit dem Forum beschäftigen.
Scheint ganz interessant zu sein.
Herliche Grüße
Andrea
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| Re: Strumpfträgerinnen in Deutschland |
Sat, 01 July 2006 08:16   |
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Einleitung
Eigentlich müsste ich einen neuen Thread mit dem Titel starten
"Strumpfträger in Deutschland und den übrigen Ländern mit deutschsprachigger Bevölkerung".
Nur wenn wir Männer Strümpfe tragen, fühlen wir uns dann nicht auch ein bisschen als Strumpfträgerinnen, was uns das Recht gibt, hier weiter zu diskutieren?
Deshalb gehts hier weiter:
Liebe Andrea
Ich freue mich jetzt schon auf Deinen Besuch im Forum ?Lange Strümpfe? und hoffe auf den einen oder anderen Beitrag von Dir, weil ich mich in letzter Zeit ein bisschen als Alleinunterhalter des Forums fühlte.
Ich kann einfach nicht verstehen, dass Frauen heute keine Strümpfe mehr anziehen wollen, sind es doch Strümpfe, welche schönen Frauenbeinen erst das gewisse Etwas verleihen. Strümpfe sind das i-Püntchen für das Frauenbein.
Überhaupt, für mich sind an Strumpfhaltern befestigte echte Nahtnylons das weiblichste Kleidungsstück, welches man(n) sich vorstellen kann und frau sich vorstellen müsste. Wieso man Strümpfe als nuttig bezeichnet, ist für mich völlig unverständlich; das gehört wohl zur Kampagne der Strumpffabrikanten, welche lieber Strumpfhosen verkaufen. Deshalb auch die immer wieder gehörte Behauptung, Stümpfe seien zu teuer, stimmt so nicht. Ich kaufe vom gleichen Artikel wenn immer möglich 10 Paar, was 19 Paar Strumpfhosen entspricht; fange ich an einem Strumpf eine Laufmasche ein, dann ist nicht - wie bei den Strumpfhosen - das ganze Paar ruiniert.
Leider haben auch die Miederfabrikanten klein beigegeben und stellen nur noch Miederhosen ohne Strumpfhalter her. Wenn sie wenigstens die Schlaufen zum einführen von Strumpfklammern daranliessen.
Allein wenn ich daran denke, mir Stümpfe anzuziehen, bekomme ich Schmetterlinge im Bauch.
Ich feile zuerst meine Fingernägel und dann die Zehennägel. Mit einem Bimsstein entferne ich allfällige Hornhaut, denn ich muss beim Anlegen ? ja, nich anZIEHEN - meiner Strümpfe sehr vorsichtig sein, denn es wäre sehr traurig, wenn ich eine Laufmasche einfinge.
Dann gehts ans Öffnen der Strumpfpackung und ans sorgfältige Herausnehmen der Strümpfe. Der erste Strumpf wird bis zur Zehenspitze zusammengerollt, um mit den Zehen einfach in die verstärkte Zehenspitze schlüpfen zu können. Dabei achte ich immer, dass die sich die Strumpfnaht immer von der Zehenspitze, über die verstärkte Sohle, bis über die verstärkte Hochferse schön in der Mitte befindet. Dann wird wird der Strumpf mit beiden Händen sachte nach oben geestreift, zuerst über das Knie - Naht in der Kniekehle immer noch in der Mitte - und dann bis unter die drei breiten, metallenen Strumpfhalter, wobei am Oberschenkel die Naht etwa einen Zentimeter nach aussen beförderd wird, denn das Anstrapsen exakt über dem ?Finishing Hole (Loch im Lochrand), wäre nicht nur schwierig, sondern gefährlich, denn Strumpf könnte dabei Schaden nehmen.
Das ganze, von mir so beliebte Prozedere wiederhole ich mit dem zweiten Strumpf.
Überhaupt, das anstrapsen der Strümpfe wird auch heute noch für mich zum Ritual.
Zuerst befestige ich den Strumpf am Front-Strumpfhalter, der sich immer exakt in der Mitte des Oberschenkels befinden muss, dann am hinteren und zuletzt am seitlichen. Ständig prüfe ich im Spiegel, ob die Nähte auch wirklich schnurgerade sind. Auch ziehe ich immer zuerst mit dem linken, dann den rechten Strumpf an, wie es bereits meine Mutter vor meinen Augen zu tun pflegte.
Wieso beschreibe ich das Anziehen der Strümpfe so ausführlich. Die jungen Mädchen habe ja heute keine Gelegenheit mehr, bei ihren Grossmüttern, geschweige denn Müttern abzugucken, wie frau Strümpfe anzieht. Sie müssen schon Kultfilme mit der feschen Lola im Blauen Engel gesehen haben, um Anschauungsunterricht zu bekommen. Doch auch Kultfilme sind nicht mehr in. Wer schaut schon heutzutags noch s/w-Filme.
Mangels Gelegenheit - meine Frau findet es schon abstossend, dass ich Strümpfe und Mieder tragen, was sagte sie erst zu Röcken -, muss ich mich leider damit genügen, meine Hüfthalter und Nahtstrümpfe unter hellen (wichtig) Jeans aus Stretchmaterial zu tragen.
Das man(n) oder frau, sieht, dass sich die Strumpfklammern klar auf den Oberschenkeln abzeichnen, stört mich nicht, denn dies wird eh selbst bei engen hellen Jeans lediglich dann entdeckt wenn man es entdecken will und Entdeckerinnen und Entdecker sind so oder so Gleichgesinnte. Wichtig ist, dass ICH die sich abzeichnenden Strumpfhalter sehe und bei jedem Schritt wegen des Ziehen der straff befestigten Strümpfe an den Strumpfhaltern jederzeit daran erinnert welch exquisite Beinkleidung ich unter meinen Jeans trage. Wichtig bei Sitzen ist, dass ich jederzeit den Druck der hinteren Strumpfhalter und der Naht auf meinen Oberschenkeln so stark spüren darf.
Herzliche Grüsse
Joggelich
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| Re: Strumpfträgerinnen in Deutschland |
Wed, 19 July 2006 00:31   |
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Schade es fängt wieder an langweilig zu werden.....keine berichte über erlebnisse oder schöne bilder in öffentlichen einrichtungen, die briten und Franzosen zeigen es doch wie es geht. In den einem deutschen forum hat der addi, soviele anforderungen gestellt(verwaltungsexperte), das es kein sinn macht dort irgendwas zu schauen, leider!!!
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| Re: Strumpfträgerinnen in Deutschland |
Wed, 19 July 2006 08:59   |
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Hallo,
Bilder sind ja Geschmackssache, aber schau trotzdem mal rein, vielleicht gefällt Dir ja was.
http://www.fotki.com/stockinglady1/
Deutsche Frauen tragen auch Strümpfe.
Herzliche Grüße
Andrea
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| Re: Strumpfträgerinnen in Deutschland |
Wed, 19 July 2006 15:35   |
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| nyloncouple99 wrote on Wed, 19 July 2006 01:31 | Schade es fängt wieder an langweilig zu werden.....keine berichte über erlebnisse oder schöne bilder in öffentlichen einrichtungen, die briten und Franzosen zeigen es doch wie es geht.
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Nun ja, es nimmt ja nicht jeder an Foren teil, um Bilder anzuschauen bzw. zu posten.
Ich für meinen Teil beschränke mich ebenfalls auf Foren, in denen es um praktische Fragen, Produkte und/oder Erfahrungen geht. Offen gestanden frage ich mich bei der Vielzahl der Posts im "Outfit/sightings-Forum" manchmal, ob die Leute nichts mit ihrer Zeit anzufangen wissen... 
Bilder und Berichte über "sightings" sind ja ganz nett, aber schöner ist es doch live und in Farbe, oder nicht?
Sommerlich heiße (und daher nylonfreie) Grüße,
Miriam
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| Re: Strumpfträgerinnen in Deutschland |
Tue, 25 July 2006 01:53   |
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Wir haben noch nicht mal schöne gepflegte nylon partys mehr. Wir waren 2001 in Moers das letzte mal auf einer....Weiss jemand ob es hier in D welche gibt, keine wohnzimmerswinger partys bitte, sondern richtige STRUMPFNYLONPARTYS, wo sich alles entwickeln kann in schönem ambiente....
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| Re: Strumpfträgerinnen in Deutschland |
Fri, 28 July 2006 22:38   |
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Hallo Nyloncouple
Das mit der Nylonparty wäre wirklich wünschenswert. 2001 waren wir auch bei der letzten LM-Party. Wirklich schade, dass sie nicht mehr statt findet. Der Event sucht wirklich seines Gleichen.
Grüße
Mac
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| Re: Strumpfträgerinnen in Deutschland |
Sat, 29 July 2006 12:50   |
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Ja ja das war noch eine schöne zeit auf dem gehöf in Moers. Wo und wann gibt es sowas wieder....gibt mal einen vorschlag....
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| Re: Strumpfträgerinnen in Deutschland |
Sat, 29 July 2006 18:22   |
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Hallo Nyloncouple
Nun, die LM-Party Zeiten sind wohl vorbei, vor allen Dingen weil die Fülleborns (Veranstalter) jetzt gleich mehrfach im Kinderstress sind. DIe sind ja eh nicht die Schnellsten....vor allem beim Magazin 
Alternativ können wir die Stammtische von den Korsett-und-Nylon-Freunden und vom Heels-City Forum im Bistro Nobis in Köln empfehlen. Die sind zwar nicht so umfangreich und ausladend wie die Nylonparties in Moers, aber immerhin kann man Gleichgesinnte treffen.
So weit dazu
Grüße
Mac
PS: Wäre nett, wenn Dirk und Rita mal wieder etwas verlauten liessen
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| Re: Strumpfträgerinnen in Deutschland |
Mon, 31 July 2006 17:51   |
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Liebe Miriam,
ich bin Lupus, ein Fan für lange Strümpfe, der sich freut, wenigstens in einem englischen Forum eine deutsche Frau zu finden, die Strümpfe trägt.
In meinem Forum sind es ja fast nur Männer, die berichten und erzählen.
Ich würde mich sehr freuen, wenn Du einmal darstellen könntest, wie du zum Strümpfe tragen gekommen bist. Von Jugend an kann ja kaum sein.
Lupus
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| Re: Strumpfträgerinnen in Deutschland |
Tue, 01 August 2006 18:14   |
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| Lupus wrote on Mon, 31 July 2006 17:51 | Liebe Miriam,
ich bin Lupus, ein Fan für lange Strümpfe, der sich freut, wenigstens in einem englischen Forum eine deutsche Frau zu finden, die Strümpfe trägt.
In meinem Forum sind es ja fast nur Männer, die berichten und erzählen.
Ich würde mich sehr freuen, wenn Du einmal darstellen könntest, wie du zum Strümpfe tragen gekommen bist. Von Jugend an kann ja kaum sein.
Lupus
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Liebe Miriam und liebe alle weiteren Strumpfträgerinnen aus dem deutschen Sprachgebiet
Ich kann mich der Bitte von Lupus nur anschliessen, sind wir doch beide noch mit kurzen Hosen und langen Strümpfen aufgewachsen und bis heute dabei geblieben (bei den Strümpfen, nicht bei den kurzen Hosen).
Der Link von Lupus' Forum "Lange Strümpfe"lautet
http://www.forumromanum.de/member/forum/forum.php?action=mem ber_forum&USER=user_281291&threadid=2
und das Forum-Motto:
"Willkommen in unserem Forum. Hier kommunizieren Menschen, die lange Strümpfe bevorzugen. Sie schreiben darüber, wie es vielleicht gelingen kann, den Strumpfhosen Marktanteile wegzunehmen. Sie erzählen von Freundinnen und Freunden, oder einfach Menschen, die umgestiegen und zu traditionellen langen Strümpfen zurückgekehrt sind. Sie beraten sich über alltagstaugliche Strumpfhalter und geben Bezugsquellen weiter. Bestimmt fällt Dir was Gutes ein. Dann schreib einfach mal."
Jeder Beitrag würde uns gewaltig freuen.
Herzliche Grüsse
Joggelich
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| Re: Strumpfträgerinnen in Deutschland |
Thu, 14 September 2006 21:32   |
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D-Land WO SIND DEINE NYLON FREUNDE????
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| Re: Strumpfträgerinnen in Deutschland |
Fri, 15 September 2006 07:47   |
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| nyloncouple99 wrote on Thu, 14 September 2006 22:32 | D-Land WO SIND DEINE NYLON FREUNDE????
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Sie sind da. Sie leben ihr Leben nur nicht alle ausschließlich im WWW.
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| Re: Strumpfträgerinnen in Deutschland |
Fri, 15 September 2006 14:39   |
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...ups, da würden wir gerne dabei sein....
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| Re: Strumpfträgerinnen in Deutschland |
Fri, 15 September 2006 15:37   |
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| nyloncouple99 wrote on Fri, 15 September 2006 15:39 | ...ups, da würden wir gerne dabei sein....
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Verstanden....
Was ich sagen will, ist: es gibt nun mal auch Nylonfreunde (so wie mich), die täglich Strümpfe tragen, aber weder um das in WWW-Foren lang und breit zu diskutieren noch um öffentlich damit aufzufallen, sondern einfach nur für sich selbst.
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| Re: Strumpfträgerinnen in Deutschland |
Mon, 18 September 2006 14:38   |
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"Bekehrung" zum Strümpfe tragen wie folgt: Nylons, Gürtel, Slip, Bh und Strumpfhose besorgen. Ausgehfertig geschminkt, frisiert, etc. die Frau/Freundin bitten einerseits die Nylons mit Zubehör, anderseits die Strumpfhose nur kurz anzuprobieren (wird in d. Regel nicht abgelehnt). In beiden Outfits fotographieren und einige Tage später Fotos vorlegen und entscheiden lassen, was besser aussieht. Funktioniert so gut wie immer! Erster Schritt getan! Meine Frau trägt seit 20 Jahren Strümpfe (tagsüber meist halterlos, abends zum Ausgehen nur Nylons mit Gürtel, Korsett oä.) und liebt es die Strapse "blitzen" zu lassen. Besser, und vor allem viel elegant-erotischer als die vielen Wampen und Schlabberbusen, die bei jeder unpassenden Gelegenheit heutzutage auf den Markt geschmissen werden. Wir genießen beide die bewundernden Blicke und wurden noch nie blöd angemacht. Ganz im Ggteil habne wir etliche Frauen in unserem Bekanntenkreis bereits zum STrümpfetragen animieren können. Übrigens Christian: Wir sind aus dem Raum Linz, also sperr die Augen auf, wenn Du nächstes Mal geschäftsreisend hier bist!
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| Re: Strumpfträgerinnen in Deutschland |
Fri, 06 October 2006 20:58   |
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Ich hab das Glück eine Freundin zu haben die meiner Neigung ganz entspricht! Strümpfe, zumeist Halterlos, sind selbstverständlich. Sie sieht Strumpfhosen als gänzlich unerotische Sache an. Strapse zieht Sie wegen leicht unpraktischer Handhabung nur bei speziellen Anläßen an. Leider zeichnet sich das Problem dabei ab, dass die Strumpfgürtel mit den Bändern sich oft durch dünne Satinröcke gerade zu abzeichnen. Dies führt, weil uns beiden unangenehm, dann zu Blicken anderer Frauen und Männer. Ihre Toleranz geht soweit, dass Sie ohne dabei Probleme zu haben Strümpfe und Strapse beim Sex anzieht. Meistens kommen Full Fetisch Strümpfe mit Naht von ArsVivendi vor. Ich würde es wegen meiner Neigung eher als "schmerzlich" empfinden wenn meine Freundin Strümpfe strickt ablehnen würde und kann somanche Posts hier nachvollziehen!
Chrisi
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| Re: Strumpfträgerinnen in Deutschland |
Sat, 07 October 2006 03:02   |
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Hi
Was sind denn "Full Fetisch Strümpfe"?
Mac
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| Re: Strumpfträgerinnen in Deutschland |
Sat, 07 October 2006 20:43   |
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Mr, Mac,
Full Fetish Stockings ( FF ) sind unter http://www.ars-vivendi.de zu finden.
Nylons > Echte Nahtnylons
Diese Strümpfe im Stil der 50er Jahre sind das Ultimative für jeden Erotiker.
MfG,
Chrisi
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| Re: Strumpfträgerinnen in Deutschland |
Sun, 08 October 2006 06:44   |
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Hi
Vieleicht sollten wir erst einmal ganz generelle Punkte klären:
1. FFN steht für "Fully Fashioned Nylons", nicht für "Full Fetish Nylons". Fully Fashioned bezieht sich dabei auf die Tatsache, dass es sich um genähte Nahtstrümpfe handelt.
2. Den Begriff "Full Fetish Nylons" an sich gibt es gar nicht, es sei denn du verwendest den für dich alleine!
3. Strümpfe und Fetisch haben generell erst einmal nicht das Geringste miteinander zu tun, es sei denn, eine beliebige Person definiert den Strumpf als Fetisch für sich selbst!
4. Was ist ein Erotiker?????
Mac
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| Re: Strumpfträgerinnen in Deutschland |
Mon, 23 October 2006 11:17   |
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Hallo Mr. Mac,
bei 1. bis 3. stimme ich ohne Wenn und Aber zu.
Hier hat Chrisi seine komplette geistige Impotenz zur Schau gestellt.
Zu 4.: Ein Erotiker ist laut Duden a) ein Verfasser von Erotika oder b) ein sinnlicher Mensch.
Das steht das wirklich!
Allerdings glaube ich, dass Chrisi das nicht weiß, sonst wäre doch eine Antwort gekommen.
Viele Grüße
Andrea
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| Re: Strumpfträgerinnen in Deutschland |
Fri, 27 October 2006 00:21  |
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Hi Andrea
Danke für deinen Beitrag. Ich dachte schon ich hätte den Thread gekillt mit meiner Kritik.
Habe dir dazu auch eine PN geschickt, aber ich glaube die ging nicht raus, da ich sie eben nicht in meinem "Sent" folder gesehen habe.
Grüße
Mac
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